Donnerstag, 15. Juni 2017

von La Ampuyenta nach Casillas del Angel - 12.05.2017


Zwischen La Ampuenta und Casillas del Angel ist eine Bergkette, die ich schon länger "im Visier" hatte. Mein lieber Wanderfreund Aly Nilles und ich haben uns schon lange nicht gesehen, in diesem Mai schafften wir aber endlich mal einen gemeinsamen Termin und ich freute mich sehr, dass Aly vorschlug, diese Bergkette zu durchwandern. Wir trafen uns in Casillas del Angel, parkten dort ein Auto und fuhren mit dem anderen Auto nach La Ampuyenta, wo wir dann mit der Wanderung begannen.

Die Strecke:




Es waren etwa 11 km, die Aufstiege waren zwar zum Grossteil weglos, aber in recht angenehmen Gelände und auch nie sehr steil. Der Abstieg war jedoch sehr heftig, steil und rutschiges Gelände. 

Bevor wir die Wanderung starteten, durfte ich die schöne Kirche von La Ampuyenta ansehen. Diese Kirche ist ja - wie die meisten Kirchen Fuerteventuras - meistens verschlossen (auch verständlich wegen Diebstahls- und Vandalismus-Gefahr). Aly kannte jedoch die in der Nähe wohnende Dame, die den Schlüssel für die Kirche hat, diese sperrte uns freundlicherweise auf und ich durfte mit Aly die Kirche besichtigen. Die Kirche ist San Pedro de Alcántara geweiht und sehr schön. Danke Aly, dass du mir die Besichtigung ermöglicht hast.




Dann begannen wir die Wanderung und Aly hatte noch eine kleine Überraschung für mich. Auf der kleinen Seitenstraße, die in Richtung der Bergkette führt, gibt es eine unscheinbare - aber sehr berührende -  Kapelle zur Ehren von  "Fray Andresito", ursprünglich ein Ziegenhirt, dann  ein Franziskaner-Mönch, der von der Insel stammte und in Chile viel für die Armen getan hat.





Nach diesen netten "Umwegen" begannen wir dann wirklich mit der Wanderung. Zunächst noch durch die Ortschaft, dann auf einem Fahrweg, wo wir nach einer Weile links abbogen und von nun an ging es durch Gelände.





Das sind immer die sichersten "Wegweiser" 😊


Bald ist der erste kleine Gipfel erreicht und da ist gleich ein wunderbarer Blick hinunter nach La Ampuyenta 



und zur steilen Felswand der nächsten Erhebung

"Stolz" auf diese erste "Leistung" machen wir gleich ein Fotoshooting 😎
















und es geht weiter durch angenehmes Gelände und man hat immer schöne Blicke





der markante Vulkan "Gairia", der ziemlich weit entfernt ist, ist gut zu erkennen







und so ging es mit schönen Ausblicken und ein paarmal Auf-Ab - aber immer bequem über die Kämme - weiter. 


der Pico de Fortalezza, einer der wenigen Berge im Inselnorden, auf dem ich noch nicht war








hier erkennt man hinten - aber ziemlich diffus - Puerto del Rosario














Nach diesem letzten Gipfel ging es aber dann bergab  - und wie!!!!!!  Ziemlich steil und rutschig. Obwohl Aly und ich ziemlich geländeerfahren sind, kämpften wir uns - jeder für sich und mit voller Konzentration - hinunter 😈








noch ein Rückblick auf die Bergkette (aber nur ein Teil)

Unten angelangt ging es dann auf bequemen Wegen Richtung Casillas del Angel. 
diese Toilette ist wohl nicht mehr für ihre eigentliche Bestimmung geeignet 😀😀



Wir kamen dann noch auf dem gepflegten Friedhof und der schönen Kirche von Casillas del Angel vorbei 




Dann waren wir bald beim Parkplatz, wir fuhren mit meinem Auto nach La Ampuyenta, wo Alys Auto stand und verabschiedeten uns dann. Aly hatte ja noch einen ziemlich weiten Weg zu Hause nach Costa Calma. Danke Aly, dass du mit mir diese schöne Tour gemacht hast. :)


Ich fuhr dann Richtung Norden und gönnte mir noch einen kleinen Imbiss in meinem Lieblingslokal "Los Podomorfos" in Tindaya.  Gutes Essen mit Blick zum Tindaya 😊




Mittwoch, 7. Juni 2017

Ein gefallener Engel und große Wiedersehensfreude - Escanfraga 10.05.2017



Über die Weihnachtskrippe auf dem schönen Vulkan Escanfraga habe ich hier in meinem Blog ja schon öfters geschrieben, da hinaufzugehen ist für mich sozusagen ein "Pflichtbesuch" 😊 Ich ging an diesem Maitag sehr früh von Villaverde weg, so ca. um 6:45 Uhr und hoffte, während des Aufstieges den Sonnenaufgang sehen zu können. Nun, an diesem Tag hatte ich nicht unbedingt Wetterglück, es blieb lange nebelig. Aber da ich mittlerweile eh schon öfters oben war, hat mich das nicht sonderlich tangiert. In ester Linie ging es mir an diesem Tag ja darum, ob "unsere" Weihnachtskrippe noch da ist und vor allem, ob der Kopf vom Josef (den meine Schwester Gerti so liebevoll und fest angeklebt hat) hält.  Und zu meiner Freude war alles noch da 😉  

Das Streckenprofil:



Wie schon mehrmals erwähnt, ist der Aufstieg bis zur schönen Hochebene eigentlich recht einfach (es gibt einen schönen Weg), dann zur Spitze hinauf wird es schwieriger. Als ich mich der Hochebene näherte, war die Spitze noch im Nebel, das hielt mich aber natürlich nicht vom Weitergehen ab




Wie gesagt, den Aufstieg habe ich ja schon mehrmals beschrieben, er war auch diesmal nicht sonderlich schwierg.  Als ich raufkam, erblickte ich zuerst den Josef, was mich wieder mit besonderer Freude erfüllte 😊 Als ich die Krippe erreicht hatte, sah ich einen Engel am Boden liegen, also sozusagen ein "gefallener Engel" 😍  . Ich hob ihn natürlich auf und setzte ihn zu den anderen Figuren.  Nachstehend jetzt ein paar Bilder von "meiner" Krippe 
der "gefallene" Engel 😊





die schönen Blüten wirkten auf mich wie ein Adventkranz :)



Da es ja sonst wirklich nichts zu beschreiben gibt, zeige ich jetzt noch ein paar Bilder vom Gipfel, der nebeligen Morgenstimmung und den Aussichten - einfach einige Impressionen von diesem etwas mystischen Morgen

















Sonntag, 4. Juni 2017

Schöne Einstimmung - der "Kamelbuckelberg" - 09.05.2017


Im Mai 2017 durfte ich wieder 3 wundervolle Wochen auf "meiner" Insel Fuerteventura verbringen und gleich am Tag nach meiner Ankunft juckte es mich in den Füssen und ich wollte zumindest eine kleine Tour machen. Da ich sowieso beim kleinen, aber lieben "Kamelbuckelberg" (in Wahrheit heißt er Mta. de la Mareta) vorbeifuhr, dachte ich, der ist gleich eine schöne Einstimmung. Dieser Berg kommt sofort ins Blickfeld, wenn man vom Kreisverkehr aus La Oliva oder Lajares kommend Richtung El Cotillo fährt. Ist eigentlich nicht zu übersehen. 

Das Streckenprofil: 

Von der Länge und der Höhe kann man ja wirklich nicht von einer sonderlichen Herausforderung sprechen, aber unterschätzen sollte man ihn nicht.  Es gibt zwar einen Weg  - ohne Anfang und ohne Ende  -  aber ganz rauf kommt man nur über nicht ganz einfaches Gelände.  Oben hat man bei klarem Wetter herrliche Ausblicke in alle Richtungen 


Der Weg ohne Anfang und ohne Ende  😊😊






Oben angekommen hat man dann wunderschöne Blicke und das Hin- und Hergehen zwischen den 2 "Höckern" ist nicht schwierig. Ich lasse jetzt einfach ein paar Bilder sprechen.  Kurze Wanderung - wenig Bilder!   -  alles total unspektaktulär, aber schön! :)